Interreligiöser Kalender

Religiöse Feste kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen

Viele Menschen in Frankfurt gehören unterschiedlichen Religionsgemeinschaften an.
Der Interreligiöse Kalender zeigt, wann wichtige religiöse Feste gefeiert werden. So könnt ihr gratulieren, Fragen stellen und neugierig auf verschiedene Traditionen und Bräuche werden.

PDF herunterladen

Feste entdecken

Der Kalender gibt einen Überblick über wichtige religiöse Feste und Feiertage.

Jahresthema

Das Schwerpunktthema der LeseEule: Loslassen, losgehen und was kommt dann?

Rückmeldungen

Fehlt ein Fest oder ist euch ein Fehler aufgefallen? Wir freuen uns über Hinweise und Ideen.

Was euch der Kalender zeigt

Feste im Jahresverlauf

Der Kalender zeigt euch, wann verschiedene religiöse Feste gefeiert werden.

Traditionen verstehen

Der Kalender macht neugierig auf Bräuche, Bedeutung und Gemeinsamkeiten.

Ins Gespräch kommen

Der Kalender hilft Kindern und Erwachsenen, Feste bewusster wahrzunehmen und darüber zu sprechen.

Schwerpunktthema der LeseEule

Loslassen, losgehen und was kommt dann?
Fragen nach Aufbruch, Vertrauen, Übergängen und Ankommen finden sich nicht nur in Kinderbüchern, sondern auch in vielen religiösen Traditionen. So verbindet der Kalender das Jahresthema der LeseEule mit gelebtem Glauben.

Feste feiern im Jahr 2026

Entdecke 110 religiöse Feste aus zwölf Monaten. Das runde Symbol verrät dir, zu welcher Religion oder Tradition ein Fest gehört. Wir haben eine bunte Auswahl zusammengestellt, die dir einen ersten Einblick in die Vielfalt der Religionen gibt. Es gibt noch viel mehr zu entdecken!

  • Alevitentum
  • Bahá’í-Religion
  • Buddhismus
  • Candomblé
  • Christentum
  • China
  • Hinduismus
  • Islam
  • Jesidentum
  • Judentum
  • Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters
  • Mormonen
  • Orthodoxes Christentum
  • Sikhismus
  • Voodoo
  • Welttag der Religionen
  • Zoroastrismus

Januar

11
  • Christentum 06.01. Christentum Heilige Drei Könige
  • Orthodoxes Christentum 06.–07.01. Orthodoxes Christentum Weihnachten Die meisten orthodoxen Christ:innen feiern Weihnachten nach dem julianischen Kalender, der von Julius Cäsar im alten Rom eingeführt wurde. Der gregorianische Kalender wird seit dem 16. Jahrhundert verwendet, wobei einige evangelische Staaten im 18. Jahrhundert und Russland sowie Griechenland erst im 20. Jahrhundert wechselten. Der Unterschied zwischen den beiden Kalendern beträgt 13 Tage.
  • Voodoo 10.01. Voodoo Voodoofest in Benin
  • Hinduismus 13.01. Hinduismus Lohri in Indien
  • Christentum 13.01. Christentum St. Knuts-Tag – Schweden
  • Hinduismus 14.01. Hinduismus Makar Sankranti in Indien und Nepal
  • Orthodoxes Christentum 14.01. Orthodoxes Christentum Neujahr
  • Islam 16.01. Islam Leilat Al-Miraj
  • Welttag der Religionen 18.01. Welttag der Religionen Welttag der Religionen
  • Sikhismus 20.01. Sikhismus Geburtstag des Guru Gobind Singh
  • Christentum 31.01. Christentum Surb Sargis in Armenien In Armenien feiern viele Menschen im Winter das Fest Surb Sargis. Surb Sargis ist der Schutzheilige der Liebenden, der Reisenden und der Jugend. Viele junge Menschen beten an diesem Tag, wahre Liebe zu finden oder für die Erfüllung ihrer Wünsche. Eine schöne Tradition ist das Essen von salzigen Keksen vor dem Schlafengehen. Wenn man danach im Traum einer Person begegnet, die einem Wasser gibt, soll das der:die zukünftige Ehepartner:in sein!

Februar

13
  • Jesidentum 02.02. Jesidentum Eyda Çilê Zivistanê ein kurdisch-ezidisches Winterfest
  • Christentum 02.02. Christentum Mariä Lichtmess
  • Candomblé 02.02. Candomblé Tag der Meeresgöttin Yemanjá
  • Judentum 02.02. Judentum Tu biSchevat
  • Alevitentum 10.–12.02. Alevitentum Hızır Fasten
  • Christentum 14.02. Christentum Trndez Das armenische Fest hat seine Wurzeln in vorchristlicher Zeit als Feier des Erwachens der Natur nach dem Winter. Es gibt Lagerfeuer und traditionelle Gerichte.
  • Buddhismus 15.02. Buddhismus Parinirvana Tag
  • Christentum 16.02. Christentum Rosenmontag
  • China 16.–18.02. China Seollal In Korea feiern die Menschen jedes Jahr Seollal, das Neujahrsfest nach dem Mondkalender. Es ist eines der wichtigsten Feste. Familien treffen sich, auch wenn sie weit voneinander entfernt wohnen, und tragen traditionelle Kleidung den Hanbok. Kinder erhalten gute Wünsche und manchmal Geschenke oder Geld. Ein besonderes Essen ist Tteokguk, eine Suppe mit Reiskuchen, die laut koreanischem Glauben Alter und Glück für das neue Jahr bringt.
  • China 17.02. China Chin./Asiat. Neujahr, Jahr des Feuerpferdes
  • Christentum 18.02. Christentum Aschermittwoch
  • Islam 18.02. Islam Beginn des Ramadan Mit dem Ramadan beginnt für Muslim:innen eine der wichtigsten Zeiten im Jahr. In diesem Monat wurde der Koran – das heilige Buch des Islam – erstmals an den Propheten Muhammad herabgesandt. Der Ramadan ist ein Monat des Glaubens, der Reinigung und des Neuanfangs. Viele Menschen fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, um näher bei Allah zu sein und Geduld, Dankbarkeit und Mitgefühl zu üben. Am Abend versammeln sich Familien und Freunde zum Iftar, dem gemeinsamen Fastenbrechen.
  • Jesidentum 19.–20.02. Jesidentum Eyda Xidir Ilyas û Xidir Nebî – Fest zu Ehren von Khidir Elias und Khidir Nebi

März

11
  • Judentum 02.03. Judentum Esther-Fasten
  • Hinduismus 03.–04.03. Hinduismus Holi
  • Buddhismus 03.03. Buddhismus Magha Puja Thailand, Laos, Kambodscha
  • Judentum 03.03. Judentum Purim
  • China 03.03. China Yuanxiao-Fest Das Laternenfest wird in China am 15. Tag des ersten Monats im chinesischen Kalender gefeiert und beendet das Neujahrsfest. Überall leuchten bunte Laternen, Familien spazieren durch die Straßen und lösen Laternenrätsel. Traditionell werden süße Reisbällchen (Tangyuan) gegessen – sie stehen für Glück und Zusammenhalt.
  • Islam 16.03. Islam Lailat al-Qadr
  • Islam 20.–22.03. Islam Eid al-Fitr oder Zuckerfest
  • Bahá’í-Religion 21.03. Bahá’í-Religion Naw-Rúz Naw-Rúz ist das Neujahrsfest der Bahá’í. Es wird jedes Jahr zum Beginn des Frühlings gefeiert. Nach 19 Tagen des Fastens freuen sich die Bahá’í auf diesen Tag des Neuanfangs, der Freude und des Lichts. Familien und Freund:innen kommen zusammen und essen gemeinsam.
  • Zoroastrismus 21.03. Zoroastrismus Neujahr der iranischen Mazdäer
  • Alevitentum 21.03. Alevitentum Nevruz Mit Nevruz begrüßen viele Alevit:innen den Frühling, das Licht der länger werdenden Tage und die Wiederbelebung der Natur. Auch den Geburtstag des Heiligen Ali feiern Alevit:innen an diesem Tag. Denn er verkörpert für sie das göttliche Licht.
  • Zoroastrismus 26.03. Zoroastrismus Khordad Sal Khordad Sal ist der Geburtstag des Propheten Zarathustra, des Begründers der zoroastrischen Religion. An diesem Tag danken Zoroastrier:innen für das Licht, das Leben und die Güte. Viele besuchen den Feuertempel, sprechen Gebete und teilen Speisen.

April

15
  • Judentum 01.–09.04. Judentum Pessach Pessach nennt man auch das Fest der ungesäuerten Brote. Es erinnert an die Flucht der Jüd:innen aus Ägypten, wo sie als Sklav:innen leben mussten. Sie mussten in der Nacht so schnell fliehen, dass sie keine Zeit hatten, Brot mit Hefe zu backen. Deshalb nahmen sie nur flaches Brot ohne Hefe mit. Dieses nennt man Matze.
  • Judentum 01.04. Judentum Sederabend
  • Christentum 03.04. Christentum Karfreitag
  • Christentum 05.04. Christentum Ostersonntag Der Ostersonntag ist das wichtigste Fest im Christentum. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu. Nach seinem Tod am Karfreitag wurde sein Grab am dritten Tag leer vorgefunden – ein Zeichen des Sieges über den Tod und der Hoffnung auf ewiges Leben.
  • China 05.04. China Qingming Fest China/Daoismus
  • Christentum 06.04. Christentum Ostermontag
  • Buddhismus 08.04. Buddhismus Kambutsue Japan
  • Orthodoxes Christentum 10.04. Orthodoxes Christentum Karfreitag Am orthodoxen Karfreitag erinnern sich die Gläubigen an den Tod Jesu am Kreuz. Viele Menschen beten und fasten.In den orthodoxen Gemeinden wird eine Prozession mit einer Blumen geschmückten Bahre durchgeführt, die an Jesu Grab erinnert. Das Datum des orthodoxen Osterfests wird bei einem Teil der Kirche noch nach dem julianischen Kalender berechnet.
  • Orthodoxes Christentum 12.04. Orthodoxes Christentum Ostern
  • Buddhismus 13.–15.04. Buddhismus Songkran in Thailand
  • Sikhismus 14.04. Sikhismus Vaisakhi Das Erntefest der Sikh steht gleichzeitig für den Beginn eines neuen Jahres. An Vaisakhi danken Sikhs der Natur für all ihre Gaben: Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, Getreide, Obst und Gemüse zum Essen. Das Fest erinnert auch daran, dass alles im Leben miteinander verbunden ist und sich immer wieder erneuert.
  • Jesidentum 15.04. Jesidentum Çarşema Serê Nîsanê Das Neujahrs- und Frühlingsfest wird auch »roter Mittwoch« genannt. Aschure, Aşure oder Anuschabur, ist eine im Nahen Osten und in vielen islamischen Ländern verbreitete Süßspeise aus vorislamischer Zeit. Sie besteht aus weißen Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis, Wasser, Rosinen, gehackten Walnüssen, Granatapfelkernen und Puderzucker.
  • Buddhismus 17.04. Buddhismus Thingyan (Wasserfest) in Myanmar
  • Sikhismus 18.04. Sikhismus Guru Angad Dev Geburtstag
  • Bahá’í-Religion 21.04. Bahá’í-Religion 1. Ridván-Tag

Mai

12
  • Bahá’í-Religion 02.05. Bahá’í-Religion 12. Ridván-Tag
  • Alevitentum 05.–06.05. Alevitentum Hidirellez
  • Judentum 05.05. Judentum Lag baOmer
  • China 15.05. China Aoi Matsuri
  • Judentum 21.–23.05. Judentum Schawuot
  • Buddhismus 23.05. Buddhismus Vesakh (international) Vesakh ist das wichtigste Fest im Buddhismus. An diesem Tag erinnert man sich an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod Buddhas. Viele besuchen Tempel, schmücken sie mit Blumen und Lichtern und denken über Frieden, Mitgefühl und Dankbarkeit nach.
  • Christentum 24.05. Christentum Pfingstsonntag An Pfingsten feiern Christ:innen, dass Gottes Geist zu den Menschen kam. Die Bibel erzählt, dass die Freund:innen von Jesus plötzlich Mut und Freude spürten und in vielen Sprachen sprechen konnten. Pfingsten gilt deshalb als Geburtstag der Kirche. Viele Menschen schmücken ihre Kirchen mit grünen Zweigen und feiern das Leben, Gemeinschaft und Hoffnung.
  • Bahá’í-Religion 24.05. Bahá’í-Religion Verkündigung des Báb
  • Christentum 25.05. Christentum Pfingstmontag
  • Islam 26.–29.05. Islam Kurban Bayrami Das Opferfest ist eines der wichtigsten Feste im Islam. Muslim:innen auf der ganzen Welt erinnern sich an Prophet Ibrahim (Abraham), der Gott vertraute und bereit war, alles zu geben, was er liebte. Es erinnert sie daran, dass sie Gott vertrauen sollen und können.
  • Alevitentum 27.05. Alevitentum Kurban Erkani – Opferfest
  • Bahá’í-Religion 29.05. Bahá’í-Religion Hinscheiden Bahá’u’lláhs An diesem Tag erinnern sich Bahá’í an den Tod Bahá’u’lláhs, des Gründers der Bahá’í-Religion. Bahá’u’lláh lehrte, dass alle Menschen zu einer Familie gehören und dass Frieden, Liebe und Gerechtigkeit wichtig für die Welt sind.

Juni

7
  • Christentum 04.06. Christentum Fronleichnam
  • Alevitentum 16.06. Alevitentum Beginn des Muharram-Fastens
  • Islam 16.–17.06. Islam Muharram Der Beginn eines neuen Jahres im islamischen Kalender erinnert an die Reise des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina. Mit dieser Reise begann für die Muslim:innen eine neue Zeitrechnung. Das Neujahr wird still und nachdenklich gefeiert. Viele Menschen nutzen den Tag, um zu beten, über das vergangene Jahr nachzudenken und gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Für Schiit:innen beginnt mit dem islamischen Neujahr auch der Trauermonat um den dritten Imam, Husain ibn ʿAli. Im ganzen Monat Muharram erinnern sie mit vielen Veranstaltungen an sein Leben, an seinen Tod und an die Ereignisse, die dazu geführt haben.
  • Christentum 24.06. Christentum Johannistag Am Johannistag wird Johannes der Täufer gefeiert. Er war ein wichtiger Prophet im Christentum und taufte viele Menschen im Jordanfluss – auch Jesus. Sein Fest wird jedes Jahr am 24. Juni gefeiert, etwa zur Zeit der Sommersonnenwende, wenn die Tage am längsten sind. In vielen Gegenden gibt es zu diesem Anlass Johannisfeuer.
  • Islam 25.–26.06. Islam Ashura-Fest
  • Alevitentum 28.06. Alevitentum Aşura-Fest Das Aşura-Fest ist für Alevit:innen ein besonderer Tag. Sie erinnern sich an Imam Husain, einen mutigen Mann, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat. Nach einigen Tagen des Fastens treffen sich viele Menschen, um gemeinsam zu beten, zu singen und an Frieden und Zusammenhalt zu denken. Zum Schluss wird oft die Aşure gegessen – ein süßer Brei mit vielen verschiedenen Früchten und Nüssen. Er zeigt, dass alle Menschen verschieden sind, aber trotzdem zusammengehören.
  • Sikhismus 30.06. Sikhismus Guru Hargobind Geburtstag

Juli

6
  • China 01.–31.07. China Gion Matsuri Eines der bekanntesten Feste in Japan ist das Gion Matsuri, das im Juli in Kyoto gefeiert wird. Es hat eine lange Geschichte, die vor über tausend Jahren begann, um die Götter um Schutz vor Krankheiten zu bitten. Heute feiern die Menschen mit bunten Wagen, Musik und traditionellen Kleidern.
  • Sikhismus 07.07. Sikhismus Guru Har Krishan Geburtstag Guru Har Krishan war der achte Guru der Sikh-Religion und wurde bereits mit 5 Jahren Guru. Sein Geburtstag ist besonders, da er ein liebenswerter und hilfsbereiter Mensch war. Trotz seines jungen Alters half er vielen, insbesondere Kranken und heilte sie mit Liebe und Mitgefühl.
  • Bahá’í-Religion 09.07. Bahá’í-Religion Märtyrertod des Báb Er wurde am 09.07. hingerichtet.
  • Christentum 12.07. Christentum Vardavar Armenien Vardavar ist ein fröhliches Fest in Armenien, bei dem sich die Menschen mit Wasser bespritzen. Dabei kommen Wasserpistolen und gefüllte Eimer zum Einsatz. So bleibt niemand trocken. Das Fest erinnert an die Verklärung Jesu, also daran, dass seine göttliche Kraft sichtbar wurde, und feiert gleichzeitig ein altes Sommerfest, das Freude, Wasser und Leben symbolisiert.
  • Mormonen 24.07. Mormonen Pioniertag Am Pioniertag feiern Mormon:innen die Ankunft ihres ersten Präsidenten Brigham Young im Jahr 1847 im Bundesstaat Utah in den USA.
  • Buddhismus 29.07. Buddhismus Asalha Puja An diesem Tag wird an die erste Lehrrede Buddhas gedacht. Er sprach über den Weg zum Frieden und zum Glück, den Menschen gehen können, wenn sie freundlich, achtsam und mitfühlend leben.

August

5
  • Jesidentum 02.08. Jesidentum Eyda Çîlê Havînê Das Fest der 40 Sommerfastentage markiert im Glauben der Jesid:innen das Ende einer Zeit der Besinnung im Sommer. Fromme Jesidinnen und Jesiden fasten im Sommer und Winter 40 Tage zu Ehren Sheikh Adis.
  • Christentum 15.08. Christentum Mariä Himmelfahrt
  • Zoroastrismus 22.08. Zoroastrismus Naw Ruz – Neujahrsfest der indischen Parsi
  • Islam 25.–26.08. Islam Mevlid Kandili/Maulid an-Nabi Mevlid Kandili bedeutet »Lichterfest zum Geburtstag« und Mawlid an-Nabi heißt auf Deutsch »Geburtstag des Propheten«. An Mevlid Kandili feiern Muslim:innen die Geburt des Propheten Mohammed. Der Tag wird je nach Land unterschiedlich gefeiert. Zum Beispiel beten Menschen der Moschee und lesen aus dem Koran. In der Türkei werden in den Moscheen viele Kerzen und Lichter angezündet.
  • Zoroastrismus 27.08. Zoroastrismus Khordad Sal – Für die indischen Parsi Geburtstag des Zarathustra

September

8
  • Hinduismus 04.09. Hinduismus Janmashtami
  • Judentum 11.–13.09. Judentum Rosch ha-Schana Das Fest markiert den Beginn eines neuen Jahreszyklus und dauert zwei Tage. Es ist eine Zeit des Nachdenkens, Dankes und Neubeginns. Die Menschen reflektieren über das vergangene Jahr, was gut war und was sie verbessern möchten. Ein besonderes Zeichen des Festes ist das Schofar, ein Widderhorn, welches im Gottesdienst geblasen wird.
  • Hinduismus 14.09. Hinduismus Ganesha Chaturthi Ganesha Chaturthi ist ein fröhliches hinduistisches Fest zu Ehren des Gottes Ganesha, der einen Elefantenkopf hat. Er gilt als Bringer von Glück, Weisheit und Neubeginn. Familien stellen farbige Ganesha-Statuen auf, singen, beten und teilen süßes Gebäck. Am Ende des Festes werden die Figuren oft in Gewässer getragen, um Loslassen und Neubeginn zu symbolisieren.
  • Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters 19.09. Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Sprich-wie-ein-Pirat-Tag An diesem Tag darf überall wie ein Pirat gesprochen werden! Mit lustigen Ausrufen wie »Arrr!«, »Ahoi!« oder »Leinen los!« wird der Alltag ein bisschen bunter. Der Tag wurde erfunden, um Spaß zu haben, zu lachen und kreativ zu sein.
  • Judentum 20.–21.09. Judentum Jom Kippur Er heißt auch Versöhnungstag und ist ein Tag des Friedens und der Besinnung. Jüdinnen und Juden beten, fasten und bitten um Vergebung. Mit Jom Kippur endet eine zehntägige Zeit des Nachdenkens, in der sie sich mit Menschen versöhnen, die sie verletzt oder verärgert haben.
  • Sikhismus 24.09. Sikhismus Guru Ram Das Geburtstag
  • China 25.09. China Mittherbstfest in Asien In Korea wird das Fest als Chuseok (Herbstabend) gefeiert, wo Familien zusammenkommen, um die Ernte zu würdigen und traditionelle Speisen zu genießen. In Japan ist es als Tsukimi (Mondbeobachtung) bekannt, wo Menschen unter dem Vollmond zusammenkommen, um den Anblick des Mondes zu genießen und spezielle Süßigkeiten zu verzehren. In Vietnam ist das Fest besonders für Kinder wichtig. Während dieses Festes tragen sie oft Laternen und genießen Mondkuchen, die mit verschiedenen Füllungen wie Lotus-Samen oder rotem Bohnenpüree gefüllt sind.
  • Judentum 25.09.–02.10. Judentum Sukkot

Oktober

7
  • Judentum 03.–04.10. Judentum Simchat Tora Simchat Tora bedeutet »Freude an der Tora«. An diesem Tag wird gefeiert, dass das Lesen der Tora abgeschlossen und gleich wieder begonnen wurde. In der Synagoge tanzen die Menschen mit den Tora-Rollen und singen fröhliche Lieder. Auch Kinder feiern mit bunten Fähnchen oder kleinen Tora-Rollen. Das Fest erinnert daran, dass Lernen, Dankbarkeit und Freude nie aufhören – wenn etwas endet, fängt etwas Neues an!
  • Christentum 04.10. Christentum Erntedank
  • Hinduismus 11.–19.10. Hinduismus Navaratri / Durga Puja Das Fest dauert 9 Tage und 10 Nächte, währenddessen die Menschen die Göttin Durga feiern, die für Mut, Güte und Schutz steht. Es erinnert daran, dass das Gute am Ende immer gewinnt.
  • China 15.–25.10. China Kanname-sai Ein shintoistisches Herbstfest aus Japan, das als Erntedankfest gefeiert wird. Die Menschen danken den Göttern, besonders der Sonnengöttin Amaterasu, und feiern das Ende der Ernte sowie den Neubeginn: Mit frischem Reis beginnt ein neuer Jahreskreislauf, und die Menschen hoffen auf ein fruchtbares Jahr.
  • Sikhismus 20.10. Sikhismus Fest des heiligen Buchs der Sikh Das Fest, auch Guru Granth Sahib Gurpurab genannt, ist ein wichtiger Tag für Sikh-Kinder und -Familien weltweit. Der Guru Granth Sahib ist das heilige Buch der Sikhs und wird wie ein lebender Lehrer verehrt, da es die Worte und Lieder der Gurus enthält, die den Sikh-Glauben gegründet haben.
  • 31.10. Halloween Heidnisches Fest am Vorabend von Allerheiligen mit Kürbissen, Maskeraden und vielen Süßigkeiten.
  • Christentum 31.10. Christentum Reformationstag Der Reformationstag erinnert an einen wichtigen Moment in der Geschichte: den Tag, an dem Martin Luther 1517 seine 95 Thesen an eine Kirchentür in Wittenberg schlug. Luther, ein Mönch, wollte eine Erneuerung der Kirche und inspirierte viele Menschen, neue Wege des Glaubens zu suchen. So entstand die Reformation.

November

7
  • Christentum 31.10.–02.11. Christentum Día de los Muertos Der »Tag der Toten« ist kein trauriges, sondern ein fröhliches Fest! Es wird in Mexiko gefeiert und die Menschen glauben, dass die Seelen der Toten an diesen Tagen zurückkehren, um ihre Familien zu besuchen. Es gibt auch Zuckerschädel , bunte Masken, Tänze und Musik. Kinder dürfen oft mitfeiern, malen Schädel bunt an und lernen, dass der Tod zum Leben dazugehört.
  • Christentum 01.11. Christentum Allerheiligen
  • Christentum 02.11. Christentum Allerseelen Christ:innen denken an diesem Tag an Verwandte und Freunde, die gestorben sind. Viele gehen in die Kirche, beten und zünden Kerzen an. Manche legen Blumen auf die Gräber ihrer Verstorbenen.
  • Sikhismus 08.11. Sikhismus Diwali Diwali heißt »Lichtermeer«. Hindus feiern das Fest für ihre Glücksgöttin Lakshmi. Familien zünden kleine Lichter oder Öllämpchen an und schmücken Häuser, um den Sieg des Guten über das Böse, und des Lebens über den Tod zu feiern. Es gibt gutes Essen, Geschenke und oft Feuerwerk. Das Fest dauert 5 Tage.
  • Christentum 11.11. Christentum St. Martin
  • China 23.11. China Xiayuan Das alte chinesische Fest wird jedes Jahr am 15. Tag des 10. Mondmonats gefeiert und gehört zu den drei großen daoistischen Festen, zusammen mit dem Frühlings- und dem Herbstfest. Die Menschen feiern den Wassergott, der nach dem Glauben der Daoisten das Wasser reinigt und den Menschen Vergebung und Glück bringt. Viele gehen in den Tempel, zünden Räucherstäbchen an und wünschen sich Frieden und Gesundheit.
  • Sikhismus 24.11. Sikhismus Guru Nanak Dev Jis Geburtstag

Dezember

8
  • Judentum 04.–12.12. Judentum Chanukka Das Lichterfest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem 165 v.Chr. In der Zeremonie des Chanukka-Festes wird ein wachsames Licht angezündet, das jeden Abend heller wird. Jeden Abend wird eine weitere Kerze im Chanukka-Leuchter angezündet, bis alle acht brennen.
  • Christentum 06.12. Christentum Tag des Heiligen Nikolaus von Myra
  • Buddhismus 08.12. Buddhismus Bodhi-Tag Buddhist:innen feiern den Tag des Erwachens und der Erleuchtung Buddhas.
  • Christentum 13.12. Christentum Tag der heiligen Lucia in Schweden
  • Sikhismus 18.12. Sikhismus Eyda Siltan Êzîd – Fest zu Ehren des Sultan Ezid und zu Ehren Gottes
  • Christentum 24.12. Christentum Heiligabend In Deutschland wird bereits am Heiligabend die Geburt Jesu gefeiert, In Polen wird der Heilige Abend Wigilia genannt und mit einem traditionellen 12-Gerichte-Menü gefeiert.
  • Christentum 25.12. Christentum Weihnachten Weihnachten steht für einen Anfang: Die Geburt von Jesus. Mit ihm beginnt für Christ:innen etwas Neues – Hoffnung, Licht und Freude für die ganze Welt. Weihnachten ruft dich dazu auf, jeden Tag neu zu beginnen: Sei freundlich zu anderen, teile, verzeihe und habe den Mut, Gutes zu tun.
  • Zoroastrismus 26.12. Zoroastrismus Zardusht-no Diso (29. Mai für die indischen Parsi) Für die iranischen Mazdäer Todestag des Zarathustra. auch am 29.05.

Gut zu wissen

Für Kinder erklärt

Der Kalender richtet sich besonders an Kinder und Familien.

Vielfalt

Der Kalender lädt zum Kennenlernen unterschiedlicher Glaubensrichtungen ein.

Jedes Jahr neu

Der Kalender wird jährlich mit aktuellen Inhalten bereitgestellt.

Fragen oder Rückmeldungen?

Wenn wichtige Feste fehlen oder euch ein Fehler in Datierung oder Beschreibung auffällt, freuen wir uns über eure Nachricht.